Mit den neu angeeigneten Informationen und Kenntnissen waren die Jugendlichen nun dazu bereit, im Rahmen des ,,jugendmacht Campus“ ihre eigenen kommunalpolitischen Ziele und Interessen zu erarbeiten.

Dank der Unterstützung des Schulleiters des Martinus Gymnasiums, Herrn Thomas Schmacke, konnten die rund 20 Jugendlichen aus der Region im Linzer Gymnasium tagen. Hier wurden erste jugendpolitische Forderungen aufgestellt und in einem zweieinhalbstündigen Gespräch mit dem Bürgermeister der Verbandsgemeinde Linz, Günter Fischer, „getestet“. ,, Wir haben alle wohl das erste Mal mit einem Bürgermeister gesprochen. Das Gespräch war sehr konstruktiv“ meint Yves von Sayn Wittgenstein (Teilnehmer). Die Schülerinnen und Schüler hatten ihre Forderungen vorgetragen und klare Antworten erhalten. „Das macht Mut für das was wir jetzt vorhaben.“

Viele Jugendliche – so die Einschätzung der jugendmacht-Teilnehmer – fühlten sich von der Politik nicht richtig eingebunden. Um das zu verändern, entwickelten die Workshop-Teilnehmer eine Umfrage, die unter allen Schülern der Region Rhein-Wied (von 14 bis 22 Jahren) durchgeführt werden soll. „Damit haben wir erstmals eine Grundlage, um zu wissen, was Jugendliche vor Ort denken. Daraus wollen wir dann Forderungen entwickeln, die wir auf dem großen ,,jugendmacht Forum“ mit den Politikern und Entscheidungsträgern diskutieren wollen.“

Impressionen zum jugendmacht Campus findet Ihr in der Bildergallerie.